Blütenessenzen gegen Rückenschmerzen beim Pferd

/ Essenzen

– ein Bericht von Barbara Eichler

Der folgende Bericht handelt von Roman, einem schwarzen, sehr imposanten Kladruber-Wallach. Er war zu Beginn der Arbeit 16 Jahre alt, und seit 6 Jahren in Besitz der Familie Eichler. Grund der Blütenberatung waren die Rückenschmerzen von Roman.

Vorgeschichte:

Roman hat sich psychisch sehr gut stabilisiert. Er hat sich zu einem munteren Pferd entwickelt, welches zwar manchmal noch etwas „schwierig“ ist und auf eine besondere Behandlung und Wertschätzung sicherlich nicht verzichten will, aber im großen und ganzen genießt er sein Leben.
Auch die körperlichen Beschwerden haben wir sehr gut im Griff. Einzig eine lang bestehende „Schwachstelle“ macht Roman noch zu schaffen (und somit natürlich auch mir).

Durch zu frühes Fahren vor der Kutsche hatte Roman immer wieder Beschwerden im Bereich der Lendenwirbelsäule. Ich glaube, dass Roman die Schmerzen schon hatte wie wir ihn bekommen haben, aber als „Neupferdebesitzer“ haben wir dies nicht gleich bemerkt. Wir hatten noch mit anderen Problemen zu kämpfen (vor allem dem Thema: „wie komme ich nur in die Nähe dieses Pferdes?“).

Je weiter wir im Training vorangekommen sind und je besser ich Roman kennenlernte, desto deutlicher wurde, dass er Schmerzen im Rücken hat. Sichere Zeichen dafür sind: Druckempfindlichkeit beim Putzen, „Nachgeben“, d.h. nach unten drücken des Rückens beim Abtasten der verspannten Muskulatur, nach unbekannten Leuten schlagen, wenn ihm diese in der schmerzhaften Gegend abtasten, steifes und verspanntes Gehen (ungenügender Einsatz der Hinterhand und damit mangelende Schubkraftentwicklung beim Reiten). Insbesondere noch eine Steifigkeit beim Biegen des Rückems beim Reiten und natürlich nicht die zu vergessenen psychische Unzufriedenheit, wenn`s im Rücken zwickt und zwackt.

Die Rückenschmerzen wurden durch einfaches Arbeiten besser. Steigerte ich aber die Intensität des Trainings (was uns ja beiden ziemlich Spaß macht und von Roman auch aktiv verlangt wird!) wurden die Schmerzen mehr.
Wenn er dann noch (wohl aus Sturheit) bei Regen nicht in den Unterstand ging, sondern draussen stehen blieb und es auf die verspannten Stellen regnete, bekam er wirklich massive Kreuzschmerzen. Dann war spazierengehen und massieren angesagt, was zwar für Roman`s Kreuz wirklich gut ist, seinem Leistungs- und Arbeitswillen aber nicht entgegenkommt.
Mehr wurde das Problem natürlich auch, wenn er beim Reiten in einer verspannten Körperhaltung ging, und wenn er sich recht aufregen mußte.

Durch die Reitumstellung, das Training und einen neuen, extra angepassten Sattel, wurden die Beschwerden zwar deutlich bessser, gingen aber nie ganz weg.

Termin: 22.9.06
Da Roman auf die erste Blütenmischung sehr gut reagiert hat, habe ich mich entschlossen auch dieses energetische Ungleichgewicht mit Blüten zu bearbeiten. Folgende Mischung habe ich über das Radionikgerät auf eine neutrale Salbengrundlage übertragen.

Dandelion (Kal.Blüten) – wie in der vorhergehenden Mischung um übermäßige Anspannungen zu lösen.
Amazonas (Korte) – lösen von Blockaden im Rückenbereich.
Lilac (Green Man) – Aktiviert alle Chakren, lindert Rückenbeschwerden und verhilft zu einer besseren Haltung.
St. marginatus (Korte) – sich innerlich aufrichten, energetische Stützung der Wirbelsäule, Herz öffnen.
Douglas Aster (Paz.Essenzen) – Erfahrungen des Lebens geniessen, in der Mitte bleiben, Lenkergefäß öffnen.
Indian Pipe (Paz.Essenzen) – Frieden mit sich selbst und anderen schließen, Konzeptionsgefäß öffenen.
Angelsword (Bush Essenzen) – gesamtes Energiefeld reparieren.

Reflexion nach 3 Monaten:

Ich trage die Salbe vor und nach dem Reiten großflächig, beginnend beim Widerrist bis zum ISG (Kreuzbein- Darmbein Gelenk) auf Romans Rücken auf. Roman genießt das Autragen und die damit verbundene Massage (obwohl er`s mit dem „einschmieren“ normalerweise nicht so hat). Dies praktiziere ich zwei Wochen und die starken Schmerzen bleiben weg! Wohl ist Roman in diesem Bereich noch etwas verspannt, aber bei weitem nicht mehr so schmerzempfindlich.

Nach diesen Wochen sind die Haare am Rücken bereits etwas verklebt – tja was tun? Zusätzlich wird Roman beim Auftragen etwas zappelig (weglaufen darf er ja nicht, so was tut ein wohlerzogener Pferdeherr nicht, aber man merkt ihm an, dass er es nicht mehr so genießt). Also reduziere ich die „Schmiererei“ und creme nur mehr nach starker Belastung.
Mit dieser Methode kommen wir sehr gut über den Herbst (auch nach anstrengendem Training) und Roman kann nun die „Massage“ mit der Salbe auch wieder genießen.

Abschluss:

Eine Verbesserung ist in allen, oben angeführten Punkten, zu bemerken. Vor allem aber beim Gehen und Reiten. Ist Roman schmerzfrei schwingt er richtig schön im Rücken, ist super „zum Sitzen“. Er setzt seine Hinterhand perfekt und wirkt im Gesamtbild viel losgelassener und zufriedener. Natürlich macht`s mehr Spaß, wenn`s nicht weh tut!

Für mich ist auch ein großer Punkt der, dass ich nun nicht mehr ständig extra massieren und Biegeübungen (besonderes aufwärmen) machen „muss“, sondern sich der Rücken durch die „Salbe“ soweit stabilisiert hat, dass ich darauf verzichten kann und somit mehr Zeit habe, für andere schöne Dinge gemeinsam mit Roman.