Bauchtanz: Wirkung emotionaler Körper
Aus dem Zusammenwirken der
astralen Organisation
und dem Mentalkörper entsteht der Emotionalkörper. Er wird durch die erlebten Emotionen aufgebaut
und durch sie erhalten.
Die Aufmerksamkeit beim Bauchtanz ist in höherem Maß als bei anderen Tänzen nach innen gerichtet.
Zum Erlernen der schwierigen Isolationsbewegungen, bei denen einzelne Muskelgruppen isoliert bewegt werden,
ist ein intensives „In-den-Körper-spüren“ erforderlich. Die Verbesserung der Wahrnehmung
des physischen Körpers fördert die Sensibilität für dessen Bedarfe und dadurch einen
liebevolleren Umgang damit. Weiters verbessert sich auch der Zugang zu den im Körper gespeicherten
Gefühlen.
Den Hinweis auf einen weiteren Aspekt der Wirkung des Bauchtanzes lieferte die Forschung der Sportmedizin.
Untersuchungen haben ergeben, dass Sportarten mit submaximaler Intensität die regelmäßig
über 20 - 30 Minuten (oder länger) täglich durchgeführt werden, zu einer verstärkten
Endorphinausschüttung im Gehirn führen. Endorphine sind Hormone mit Eiweisstruktur, die im menschlichen
Gehirn produziert werden. Man schreibt ihnen eine 40x stärkere Wirkung zu als Morphium. Bei Schizophrenie
und im manisch depressiven Formenkreis werden die Endorphine nicht regulär produziert. Endorphine bewirken
eine Aufhellung der Stimmung, die bei regelmäßigem Ausführen der Übungen tagelang anhalten
kann.
(Ortner/Skribot, Wirbelsäulentraining)
Der Bauchtanz ist zwar keine Sportart im klassischen Sinn, erfüllt aber dennoch die Voraussetzungen
für die Aktivierung der Endorphine. Der emotionale Körper, der durch die erlebten Emotionen aufgebaut
und erhalten wird, erfährt durch eine Aufhellung der Stimmungslage über einen längeren Zeitraum
eine heilende Veränderung - die mir von den Teilnehmerinnen immer wieder bestätigt wird.