Dieser ist im Wesentlichen der Bereich des
Höheren
Selbst, des individuellen Archetypen des Menschen. Über den spirituellen Körper haben wir
Zugang zum gesamten Potential des menschlichen Seins. Das Ich repräsentiert das Höhere Selbst
im Bereich der materiellen Schöpfung. Die ihm innewohnende Gestaltungskraft wird als Ich-Organisation
bezeichnet.
Diese
Ich-Organisation
bedient sich der Kräfte des Astralen und des Ätherischen, um die anderen drei Körper zu gestalten
und so dem Höheren Selbst die Inkarnation zu ermöglichen. Sie wirkt über das rhythmische
System mit seinem Sitz in der Brusthöhle und ist verbunden mit der Qualität des Fühlens.
Ihre Aufgabe ist es, die astrale und die ätherische Organisation untereinander im Gleichgewicht zu
halten. Gelingt das nicht, treten unterschiedliche Krankheitsmuster auf.
Die
ätherische-Organisation
verkörpert das aufbauende Prinzip. Ihre Aufgabe besteht darin, aus niedermolekularen Bausteinen, die
Substanz unseres Körpers zu bilden. Die ätherische Organisation wirkt über das Stoffwechsel-Gliedmaßen-System
mit seinem Sitz im Bauch und ist verbunden mit der Qualität des Wollens.
Die
astrale-Organisation
verkörpert das abbauende Prinzip. Sie stellt die Grundlage dar für die Empfindungen und das Gefühlsleben.
Die astrale Organisation wirkt über das Nerven-Sinnes-System mit seinem Sitz im Kopf und ist verbunden
mit der Qualität des Denkens.
Die Wirkung des Bauchtanzes kann den Bereich des spirituellen Körpers nicht unmittelbar beeinflussen,
sondern nur die Verbindung zum individuellen Höheren Selbst indirekt klären und die Möglichkeiten,
das vorhandene Potential zu realisieren, verbessern.
Spirituelles Wissen im Körper:
Die Yoga-Tradition nützt das Wissen um die innere Dimension, das im menschlichen Körper vorhanden
ist, indem vom Adepten verschiedene Körperpositionen eingenommen werden, die den Geist in entsprechende
Zustände der Bewusstheit führen. Die Nutzung von Körperhaltungen zur Förderung der Ausrichtung
des Gebets sind auch aus der kirchlichen Tradition, dem muslimischen Ritualgebet, dem Dhikr der Derwische,
den Runenhaltungen der Kelten und in schamanisch orientierten Kulturen auf der ganzen Welt bekannt. Im Bauchtanz
sind einige der klassischen Gebetshaltungen verschiedener Kulturen enthalten. Das lässt eine ursprünglich
spirituelle Ausrichtung vermuten.