Landschaften - Bilder und ihre be-deutungen im Schamanismus
 
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Bilderzyklus Landschaften

Landschaften in der Reise zeigen den grundsätzlichen Zustand der bereisten Welt und des Anliegens. Oft wird von Reisenden jedoch übersehen, dass die Landschaft selber schon die Antwort auf Fragen gibt. Da jeder Aspekt wesentlich ist, kann auch mit jedem Mineral, Pflanze,... oder mit dem Wesen der Landschaft insgesamt kommuniziert werden.

Das Wetter gibt Auskunft über Stimmungen und Emotionen in der Welt des erkundeten Themas.


Die Vegetation kann über den Charakter der Welt
und vitale Wachstumskraft berichten.

Dieser Berg, den der Reisende in seinem Erdelement vorfand, zeigte ihm die Stabilität und den Halt in seinem Leben.
An der Jahreszeit lässt sich erkennen, in welchem Entwicklungsstadium sich die Welt und das Thema der Reise gerade befinden.
Der Frühling weist auf Neubeginn hin, die Qualität des Sommers ist eine volle Kraftentfaltung, der Herbst bringt die Ernte der Früchte der bisherigen Bemühungen und der Winter stellt eine Phase der Ruhe und des Kräftesammelns dar.

  




 

Mitunter zeigt sich die gesuchte Wesenheit in der gesamten Landschaft.
Diese Kursteilnehmerin wollte zum Bären reisen und war enttäuscht, dass sie ihm nicht begegnet ist. Beim Betrachten der Zeichnung entdeckte sie allerdings später, dass er sich in der Landschaft "versteckt" hatte.
Bach im Frühling.
"Ich fühlte mich sehr gut bei der Auseinandersetzung mit dem Fluss des Wassers."
Ein Fluss zeigt oft den Lebensstrom, der hier ungehindert in der Aufbruchstimmung des Frühlings fließen kann.
Erinnerungsbild - Alte Heimat
Eine mögliche Zuordnung der Bildräume besteht darin, links die Vergangenheit und rechts die Zukunft anzusiedeln.
In der alten Heimat der Malerin war jede Zukunftsperspektive verstellt (Baum rechts). Der Blick geht nach links in die Vergangenheit.
Bei Linkshändern ist die Blickrichtung allerdings genau umgekehrt, auch wenn die Person sich selber mit in das Bild gezeichnet hat und aus dem Bild "herausschaut".
Nach einer grenzüberschreitenden Erfahrung im Leben der Malerin
taucht auf einer Wanderung ein Gipfel aus dem "Nichts" auf.
Eine neue Welt mit neuen Möglichkeiten beginnt sich (auch im Leben) zu zeigen.

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