Definition von weit verbreiteten, aber auch sehr speziellen
allgemeinen Begriffen von Energetikern.
Teile dieses Glossars stammen aus der Gruppenarbeit der Arbeitsgruppe Radionik und andere Biokommunikationsmethoden.
Ätherisch (ätherisches Prinzip)
Das Ätherische stellt die aufbauenden, belebenden Formkräfte der Schöpfung dar. In der
Mythologie wird es durch Brahma (den Aufbauer) repräsentiert.
Alter Ego
ist eine andere Inkarnation eines Individuellen Höheren Selbst (Archetypen)
auf der feinstofflichen Ebene.
Anamnese, energetische (Anamnese: griech. „Erinnerung“)
ist die Erhebung der erinnerbaren Vorgeschichte eines Menschen (oder anderen
lebenden Systems) in Hinblick auf seinen energetischen Zustand und die Erfassung
der Gesamtheit seiner Lebensumstände durch Befragung. Zu dieser umfassenden
Erhebung gehören die körperlichen, geistigen, seelischen, emotionalen
und sozialen Aspekte. Die Eigenanamnese (vom Klienten selbst) kann ergänzt
werden durch andere Systembeteiligte (Familienanamnese, Fremdanamnese).
Archetypische Ebene
Ebene der Archetypen, z.B. Jung’sche Archetypen, Zahlenqualitäten,....
Mit Hilfe von Mantren, Rezitationen etc. kann man Zugang zu dieser Ebene erhalten.
Es wurzeln aber auch die Numerologie bzw. Astrologie in dieser Ebene. Die
Archetypen weisen eine hierarchische Ordnung auf, am untersten Ende befinden
sich die Archetypen des Individuellen Höheren Selbst.
Alle Archetypen oberhalb der Individuellen Höheren Selbsts stellen ausschliesslich
transpersonale Qualitäten dar.
Astral (astrales Prinzip)
Das astrale Prinzip repräsentiert die abbauenden und empfindungsfähig
machenden Formkräfte. Es ist der Gegenspieler zum ätherischen Prinzip
und wird in der Mythologie von Shiva (dem Zerstörer) repräsentiert.
Aura (gr. aüpa = „Hauch“)
Bezeichnet das bioenergetische Feld des Menschen (Wesens), das über
den physischen Körper hinausreicht und vermutlich erst am Ereignishorizont
endet. Physiker schreiben der Aura sowohl wellenartige als auch korpuskuläre
Eigenschaften zu. Die Aura steht in ständiger Wechselwirkung mit den
Energiefeldern der Umwelt und Auren anderer Menschen (Wesen). Durch elektronografische
Techniken (z.B. Kirlian-Photografie) kann die Aura sichtbar gemacht werden.
Je nach Konzept wird mit unterschiedlichen Teilen der Aura gearbeitet: Aurafarben,
Auraschichten, Energieschalen,...
Sie kann in mehrere Schichten mit unterschiedlichen Funktionen unterteilt
werden. Die Funktionen betreffen unter anderem Abgrenzung, Kommunikationsfähigkeit
und Kontaktaufnahme zur Umwelt und Wahrnehmung und Interpretation von Außenimpulsen.
(Beachte Unterschied: medizinisch bedeutet „Aura“ alle Wahrnehmungen
sensorischer, vegetativer oder psychischer Art vor einem epileptischen Anfall)
Aura (innere)
Bildet die Grenze des Innenlebens. Bei einer Sklerotisierung (Verhärtung)
fühlt sich der Mensch eingeengt, bei einer Entzündung wird das Geschehen
im Innen unreflektiert nach außen projiziert.
Aura (mittlere)
Wirkt als Übersetzungsstelle zwischen innen und außen. Ist sie
verhärtet werden Vorkommen in der Umwelt oft in starren "Einheitsübersetzungen"
interpretiert, wenn sie eine Entzündung aufweist kann die Relation
eines Einflusses nicht eingeschätzt werden. Aus einer "Mücke"
wird dann oft ein "Elefant".
Aura (äußere)
Kontakt mit dem Aussen. Bei einer Verhärtung wird sie spröde. Der Mensch wird dann entweder
gar nicht von der Umwelt erreicht oder ständig von ihr "überfahren". Bei einer Entzündung
kann auch schon ein leichtes Berührtwerden als Angriff empfunden werden.
Auramassage (Definition lt. Pschyrembel)
f: Form der Heilung (z.B. Geistheilung, Heilmagnetismus), bei der die Berührung und Massage der Aura
korrigierende und ausgleichende Auswirkungen auf den Energiezustand des Menschen hat. Eine Auramassage
kann ohne Berührung des physischen Körpers erfolgen.
Bewegungszentrum
Das Bewegungszentrum, mit seinem Sitz im Bauchraum, repräsentiert die Kraft des Willens, mit der
der Mensch in seiner Umwelt wirkt.
Biochemie
Untersucht mit den Methoden der Chemie die Lebensvorgänge im Organismus (Atmung, Stoffwechsel,
innere u. äußere Sekretion).
Biochemie nach Schüßler
Therapeutischer Einsatz von Salzen der Erdalkalien, Alkalimetalle und Eisen bzw. Silizium nach Wilhelm
Heinrich Schüßler (Arzt, Oldenburg, 1821 - 1898). Nach Schüßler ist die Funktionsfähigkeit
der Organe durch die notwendige Menge der anorganischen Bestandteile bedingt. Diese Defizite werden mit
Hilfe der Schüßler-Salze (zwölf potenzierte Heilsalze) korrigiert.
Biofeld
siehe Morphogenetische Felder
Chakra (Chakra Sanskrit: „Rad“, „Kreis“;
pl. synonym Chakren)
Sind Energiezentren (Energieräder), die Energie aufnehmen und
umwandeln. Ähnlich einer Transformatorstation haben sie die Aufgabe,
Energie auf ein Schwingungsniveau zu bringen, das für die dem jeweiligen
Chakra zugeordneten Bereiche erforderlich ist, und weiterzuleiten. Topographische
Vorstellungen gehen davon aus, dass diese Chakren auf der Oberfläche
des Ätherleibes liegen u. dynamische Gebilde mit unterschiedlichen Farben
u. Formen sind. Das Energiesystem eines jeden Chakras wird Organen und Drüsen
zugeordnet bzw. mit Eigenschaften, Elementen und Funktionen in Verbindung
gebracht. Bezüglich der Chakren existieren unterschiedliche Konzepte,
viele geben sieben Hauptchakren und etliche Nebenchakren (oft 21) an.
Einteilung in 7 Haupt- und eine unterschiedliche Anzahl von Nebenchakren.
Hauptchakren:
1.Wurzelchakra: zwischen den Beinen
Aggression, Existenz(angst), Identität in der Gruppe, Ordnung, Struktur,..
2.Sakralchakra: über dem Schambein
Sexualität, soziale Kontakte, Nähe, Sucht, Ausdauer, Kontrolle,
.......
3.Solarplexus: zwei Fingerbreit über dem Nabel
Persönlichkeit, Ego, Selbstvertrauen, Macht, Gier, Verantwortung,....
4.Herzchakra: mitten im Brustraum
Liebe, Vergebung, Mitgefühl, Hingabe, Hoffnung, Gottvertrauen, ......
5.Kehlchakra: in der Kehle
Vermittler zwischen Verstand und Herz, Selbstausdruck, Sprache, .....
6.Stirnchakra: Stirnmitte über den Augenbrauen
Geist, Intuition, Erkenntnis, Weisheit, Zielfindung, Wahrheit/Illusion, ...
7.Kronenchakra:am Scheitel
Verbindung zum Spirituellen, Lebensaufgabe, Transzendenz, ............
Denkzentrum
Das Denkzentrum, mit seinem Sitz im Kopf, ist das Zentrum der Weisheit, mit
der der Mensch seine Position in der Schöpfung erkennen und seine Welt
erschaffen kann.
Energetik
Wissenschaft von der Anwendung energetischer Methoden zur Erreichung einer körperlichen und energetischen
Ausgewogenheit mit möglicher Rückwirkung auf mentale, emotionale und soziale Aspekte. Die Energetik
umfasst neben der Anwendung auch die Konzeptualisierung der energetischen Methoden, die Forschung und
Weiterentwicklung nach wissenschaftlichen und systemischen Gesichtspunkten.
Energet(h)iker
Der Energetiker wendet professionell energetische Methoden bei seinen Klienten zur Erreichung
einer energetischen und körperlichen Ausgewogenheit an. Kennzeichnend für den Energetiker ist
die Ganzheitlichkeit der Betrachtungsweise („Körper, Geist und Seele“), die Anwendung
energetischer Methoden (auf feinstofflichen Wirkprinzipien beruhend) und die innere Ausrichtung des Energetikers
auf Heilung (Absicht). Der Energetiker leistet einen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge.
Energetische Analyse / Feinstoffliche Diagnose
[griech. Diagnosis = „unterscheidende Beurteilung, Erkenntnis]
ist die Erfassung und Beschreibung des energetischen Ist-Zustandes eines Klienten. Die energetische Analyse
/ Diagnose ist die Schlussfolgerung aus der (energetischen) Anamnese, der Beobachtung des Klienten und
weiteren energetischer Erhebungsmethoden (Analysemethoden), wie z.B. Meridianmessung, kinesiologische
Testmethoden, radionische Analyse, Wahrnehmung der Aura, Antlitzdiagnose, Irisdiagnose, Zungendiagnose,
Pulsdiagnose u.a. Die energetische Störung wird deskriptiv und klassifizierend erfasst. Beispiele
für Ergebnisse einer energetischen Analyse / Diagnose sind z.B. Riss in der Aura oder die Syndrome
der TCM (z.B. Leber-Qi-Stagnation). Die energetische Analyse / Diagnose ist keine Diagnose im medizinischen
Sinne.
Energetische Balancierung
umfasst die Summe der Interventionen des Energetikers mit dem Ziel die energetische Störung
zu balancieren und dementsprechend dem Klienten eine Hilfestellung zur Wiederherstellung des energetischen
und körperlichen Gleichgewichts zu bieten. Der Energetiker verwendet dazu energetische Methoden (Arbeit
mit Energie und Information, Essenzen, Kinesiologie, Radionik, Klang, Licht, Farbe, Aromen, energetische
Körperarbeit,....). Die Prinzipien der energetischen Therapie beruhen nicht auf (bio)chemischen und
materiellen Mechanismen, sondern auf feinstofflichen und energetischen Prinzipien und wirken auf der feinstofflichen
(energetischen) Ebene. Hier ergibt sich eine klare Abgrenzung zu anderen Berufsgruppen. Die Ausrichtung
des Energetikers (Absicht) orientiert sich dabei am Anliegen des Klienten.
Energetische Beratung
bezeichnet umfassend die gesamte Tätigkeit des Energetikers und die Anwendung aller energetischen
Methoden. Eine energetische Beratung umfasst typischerweise folgende Phasen: Anamnese, energetische Analyse
/ energetische Diagnose und energetische Balancierung / energetische Therapie. Je nach Verwendung von
speziellen Arbeitsmethoden ergeben sich spezielle Begriffe, wie „Blütenberatung“ u. a.
Energetische Ebene
siehe Feinstoffliche Ebene
Energetische Körperarbeit
Durch einfühlsame Berührung und Bewegung des Körpers wird dem Klienten die Möglichkeit
gegeben, dass sich energetische Blockaden lösen. Die energetische Arbeit erfolgt mit Einverständnis
des Klienten direkt am physischen Körper und wirkt harmonisierend und ausgleichend auf Körper,
Geist und Seele (z.B. Polaritätsausgleich, kinesiologische Methoden, Qi Gong, Bauchtanz,...). Dementsprechend
ist es keine Behandlung des physischen Körpers und keine Massage.
Energieausgleich („HEILUNG“)
meint die Wiederherstellung des natürlichen Flusses der Lebensenergie, sodass alle energetischen
Systeme im Gleichgewicht sind („Harmonie von Körper, Geist und Seele“). Energieausgleich
bedeutet die Aktivierung der Selbstheilungskräfte, des Selbstbewusstseins, der Selbstachtung und
die damit verbundene Verbesserung des geistigen, seelischen, körperlichen und sozialen Wohlbefindens.
Der energetische Ausgleich kann erfolgen, bevor körperliche Symptome (Krankheiten) entstehen (Gesundheitsvorsorge,
Prophylaxe) oder begleitend / unterstützend zu einer medizinischen Behandlung. Edward Bach nennt
sieben Stufen, die zur HEILUNG führen: Friede, Hoffnung, Freude, Gewissheit, Weisheit, Glaube
und Liebe.
Essenz
[lat. essentia = „Wesen(heit) einer Sache“]
ist die der Substanz innewohnende Qualität. Essenzen sind Informationen („Qualitäten“)
feinstofflicher (energetischer) Art (nicht stofflicher / materieller Natur) verschiedener Herkunft, die
der Energetiker zur Balancierung verwendet. Diese Information kann entweder unmittelbar in das Klientensystem
eingebracht werden (Fernbehandlung, Mantren,...) oder mittelbar mit Hilfe einer (Träger)substanz
(z. B. Globuli,...). Die Substanz ist dann der Träger (das „Gefäß“) für
die Essenz. Essenzen stehen zur Verfügung von Blüten, anderen Pflanzen (Bäumen, Pilzen,
Kakteen,....), Tieren, Steinen und Kristallen u.v.a. Es wurden auch Engels- und Karma-Essenzen hergestellt.
Die Herstellung der Essenz erfolgt ohne Substanzentnahme (nur durch Informationsübertragung).
Anmerkung: Essenzen, die auf rein energetischem Wege (z.B. über Radionik) auf den Träger (z.B.
Globuli) aufgebracht werden, verändern die materielle Zusammensetzung sowie seine physikalischen
und chemischen Eigenschaften nicht. Die Globuli bestehen nach Aufbringung der Information (Essenz) genauso
wie vorher nur aus Milch- bzw. Rohrzucker.
Achtung Unterschied: Der Essenz - Begriff des Energetikers unterscheidet sich vom Essenz-Begriff in der
Chemie und Pharmazie. Dort versteht man unter Essenz einen flüssigen, konzentrierten, meist alkoholischen
Auszug von Arzneidrogen oder einen flüssigen Ausgangsstoff von frischen, ganzen Pflanzen oder Pflanzenteilen.
In diesen Essenzen sind stoffliche Anteile vorhanden.
Familienwesen
Schamanisch betrachtet wird jede Gruppe von einer Wesenheit (dem
Gruppenwesen) organisiert. Die Mitglieder einer Gruppe / Familie müssen
resonanzfähig zu diesem Wesen sein, um dieser Gruppe angehören zu
können.
Erkrankt nun dieses Wesen, zeigt sich das Problem bei denjenigen Familienmitgliedern,
die als materielle Strukturelemente des Familienwesens die größte
Resonanzfähigkeit zu der Krankheit haben und / oder das schwächste
Glied in der Kette sind.
Feinstoffliche Anatomie
umfasst alle feinstofflichen (energetischen) Körper einer Wesenheit
oder eines Systems und dessen Systembestandteile. Kennzeichnend ist, dass
es sich dabei nicht um Materie (physischen Körper) handelt.
Zur feinstofflichen Anatomie gehören
1. Systembestandteile ohne materielle Entsprechung (z. B. Aura, Chakren, Meridiane,..)
2. Systembestandteile mit materieller Entsprechung (z.B. Leber). Hier ist
im Sinne und Sprachgebrauch des Energetikers ausdrücklich nicht das materielle
Organ Leber gemeint, sondern der entsprechende feinstoffliche/energetische
Anteil („Energie der Leber“). Auch wenn hier die sprachlichen
Grenzen leicht verwischen, ist die Trennung eindeutig und geradezu kennzeichnend
für die Arbeit des Energetikers.
Feinstoffliche Ebene (Energetische Ebene)
liegt zwischen der archetypischen und materiellen Ebene; lässt
sich unterteilen in grob feinstoffliche und fein feinstoffliche Ebene.
Die grob feinstoffliche kann taktil erfahren werden: z.B.: Aura, Chakren,
Energieschalen, Geistwesen,...
Die fein feinstoffliche ist mental und kann in Form von Bildern (z.B. in sog.
schamanischen Reisen) wahrgenommen werden.
Die feinstoffliche Ebene ist jene, wo der Energetiker arbeitet und kompetent
ist. Die energetischen Methoden zum Energieausgleich entfalten auf dieser
Ebene ihre Wirkung.
Gefühlszentrum
Das Gefühlszentrum mit seinem Sitz in der Brusthöhle ermöglicht
dem Menschen eine Bezugnahme zu seinem inneren Wesen.
Gesundheit
Im Sinne der WHO Zustand völligen körperlichen, geistigen, seelischen und körperlichen
Wohlbefindens. Mit der Hilfestellung zur Erreichung einer körperlichen bzw. energetischen Ausgewogenheit
leistet der Energetiker im Sinne der WHO-Definition eine präventive Tätigkeit und einen wesentlichen,
professionellen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge und Steigerung der Lebensqualität. Der Energetiker
versteht unter Gesundheit energetische Ausgeglichenheit und meint damit die Harmonie von Körper,
Geist und Seele.
Geistwesen
Alle Wesenheiten, die im (grob) feinstofflichen Bereich inkarniert
sind (Engel, Devas, Elfen, Naturgeister,...) und von sensitiven Menschen optisch
und taktil wahrgenommen werden können.
Heilung
Unter Heilung wird hier ein Wiederherstellen einer ursprünglichen Ordnung
auf der energetischen Ebene verstanden.(siehe auch Energieausgleich)
(Individuelles) Höheres Selbst (IHS)
Individueller Archetyp, in dem alle Potentiale und Möglichkeiten
eines Wesens angelegt sind. Das Individuelle Höhere Selbst inkarniert
zunächst in die feinstoffliche Ebene und dann weiter in die materielle
Ebene. Dazu bedient sich das Individuelle Höhere Selbst der archetypischen
Kräftedreiheit: aufbauendes (ätherisches) Prinzip, abbauendes oder
formgebendes (astrales) Prinzip und ausgleichendes, steuerndes Prinzip (Ich-Organisation).
Ich - Organisation
Ist die Organisationskraft, welcher sich das Höhere Selbst bedient, um
die aufbauenden (ätherischen) und die abbauenden (astralen) Kräfte
in einem konstruktiven Gleichgewicht zu halten, um einen Körper aufzubauen
und zu erhalten, in dem es inkarnieren kann. Die Ich-Organisation wird in
der Mythologie von Visnu (dem Erhalter) repräsentiert.
Intuitive Wahrnehmung
Darunter wird eine unmittelbar ganzheitliche Sinneswahrnehmung (im Gegensatz zum beobachtenden
Wahrnehmen von Einzelteilen, das diskursiv ist) verstanden. Es meint das Erkennen des Wesens eines Gegenstandes
in einem Akt und ohne Reflexion (Definition lt. Duden).
Der Energetiker meint damit die Wahrnehmung feinstofflicher Energie- und Informationsfelder (grob-feinstofflich
und fein-feinstofflich). Die intuitive Wahrnehmung kann unmittelbar (z.B. Wahrnehmung der Aura,...) oder
mittelbar (z.B. mit Hilfe eines Tensors, Pendel,...) erfolgen.
Klienten
des Energetikers sind neben Menschen auch andere Lebewesen (Tiere, Pflanzen,...) samt deren Lebensraum
(Haus, Arbeitsplatz,..), soziale Systeme (Familien, Firmen,...) und ökologische Systeme (Landschaften,
Teichwirtschaften). Im weitesten Sinne können alle Wesen Klienten eines Energetikers sein.
Konzept
ist ein in sich logisches System, das der Energetiker zur Orientierung bei der energetischen
Analyse / Diagnose und Auswahl der geeigneten energetische Therapie bzw. Methode zum Energieausgleich
benutzt. Verschiedene Konzepte sind oft nicht miteinander kompatibel und dürfen daher nicht miteinander
vermischt werden.
Ein Beispiel: In der klassischen TCM wird gelehrt, dass die Lebensenergie den Rücken hinauffließt
und vorne nach unten, in der Akupunktmassage (nach Penzl) wird der Energiefluss genau umgekehrt gezogen.
Beide Systeme haben Erfolge bei ihren Klienten. Beide Systeme können ihr Handeln mit einem in sich
logischen Konzept begründen. Somit können auch sich widersprechende Systeme nebeneinander bestehen
und erfolgreich angewendet werden.
Kundalini
Lebenskraft
ist jene ätherische Kraft, die etwas lebendig macht und hält. Je nach Kulturkreis und
Tradition werden dafür die Begriffe Qi, Prana, Ka,... synonym verwendet.
Miasma (gr. „Befleckung“)
Ein Miasma ist ein Grundschwingungsmuster (Information), das die Lebensenergie eines Menschen
(Wesens) tiefgreifend einfärbt und Prädispositionen für Erkrankungen bzw. bestimmte Erscheinungsbilder
einer Erkrankung schafft. Es beeinflusst auch die Weltsicht und daraus resultierende Verhaltensmuster
eines Menschen. Ein Miasma kann als (energetisch) nicht vollständig ausgeheilte Krankheit in der
Eigen- oder Familiengeschichte ererbt oder erworben sein.
Miasmenlehre
Theoretisches Modell zur Erklärung von Krankheitszusammenhängen mit Hilfe des Begriffs
Miasma. Die ursprüngliche Miasmenlehre von Hahnemann kennt drei chronische Miasmen (Psora, Sykose
und Syphilis) als „Ur-Übel“ aller Krankheiten (konstitutionelle Pathologien). Weiterentwicklungen
von Ortega, Sankaran und Masi-Elizalde rücken die Verzerrung der Weltwahrnehmung und Charakteristika
in der Auseinandersetzung mit der Umwelt, die jedes Miasma kennzeichnen, in den Vordergrund der modernen
Forschung. Seit Sankaran sind vier Hauptmiasmen und sechs Zwischenformen bekannt.
Morphogenetische Felder
sind Informationsfelder (nicht elektromagnetischer oder gravitativer Natur). Sie stellen einen
Informationsspeicher (Gedächtnis) nicht materieller Natur dar, auf den bei entsprechender Resonanzfähigkeit
zugegriffen werden kann (z.B. kollektives Gedächtnis eines sozialen Systems). Morphogenetische Felder
liegen vermutlich auf einer Ebene jenseits von Raum und Zeit. Die Existenz einer solchen Raum und Zeit
transzendierenden Ebene wird in der Zwischenzeit von einigen Physikern und Biologen (D. Bohm, F. Capra,
K. Pibram, B. Heim, R. Sheldrake u.a.) sogar als zwingend notwendig angenommen.
Mudras
sind symbolische Finger-, Augen- oder Körperhaltungen, die bestimmte Bewusstseinzustände
darstellen oder diese herbeiführen können. Mudras sind in Indien fester Bestandteil aller religiösen
Handlungen. Ihr Ursprung liegt weitgehend im Dunkeln.
Nadis
sind feinstoffliche Nervenkanäle, die Resonanzfähigkeit zum Nervensystem haben.
Pendel
wird als Hilfsmittel zur Verstärkung der intuitiven Wahrnehmung
eingesetzt (mittelbare intuitive Wahrnehmung)
Psychometrie
ein Abfragen von Objekten mittels der inneren Sinne. Hierbei können Informationen
zur Geschichte des Objekts, über den Besitzer oder allgemeine Umstände
der aufbewahrung, Herstellung oder des Gebrauchs erfragt werden.
Reflexzonen
sind reflektorisch zum Körper gehörige Zonen, die mit Organen in Verbindung stehen
und kommunizieren.
Resonanzfähigkeit (lat. resonare = „widerhallen, tönen“)
bedeutet gemeinsame Schwingungsfähigkeit; Fähigkeit, „miteinander in Resonanz
zu stehen“
Runenhaltungen
Als Runen werden Schriftzeichen bezeichnet, die im allgemeinen den alten nordischen Völkern zugeordnet
werden, die aber von Portugal über Kreta bis Indien und Nordchina nachgewiesen werden konnten, und
auf 5 - 10 tausend Jahre und mehr geschätzt werden. (Runenmagie / Spiesberger) Sie sind aber mehr
als nur Schrift. Sie stellen ein System magischer Weltbeschreibung dar, bei dem jede Rune mit umfassendem
Symbolgehalt Zuordnungen und Wirkungsbereich versehen ist. Runenhaltungen sind der körperliche Ausdruck
der Form der Runen um diese Kraft im und durch den eigenen Körper wirken zu lassen und auch zur Heilung
und Bewusstseinsentwicklung einzusetzen.
Schock, energetischer
Ein plötzlich hereinbrechendes, bedrohliches Ereignis (physisch od. psychisch) kann Inbalancen
und Störungen im energetischen System eines Lebewesens (z.B. feinstoffliche Körper, Aura,...)
hinterlassen, die vom Energetiker als energetischer Schock analysiert werden. Energetische Schocks treten
dann auf, wenn die (seelische) Erschütterung entweder aufgrund der Entwicklungsstufe des Individuums
oder wegen seiner Plötzlichkeit und / oder Heftigkeit emotional und mental nicht ausreichend verarbeitet
werden kann.
Beachte Unterschied: Medizinisch ist ein Schock (i.e.S. Kreislaufschock) ein fortschreitendes generalisiertes
Kreislaufversagen, das durch eine Störung der Mikrozirkulation gekennzeichnet ist und durch die Minderversorgung
lebensnotwendiger Organe mit Blut eine lebensgefährliche Situation darstellt.
Signaturen
Substanz (lat. substantia = „Bestand, Beschaffenheit“)
bedeutet (lt. Brockhaus, bildungssprachig) Stoff, Materie. Substanz (auch: Trägersubstanz) ist der
materielle Träger (das „Gefäß“) für die Essenz. Die beabsichtigte energetische
Wirkung wird durch die dem Träger innewohnende Essenz bewirkt und beruht nicht auf stofflichen bzw.
(bio)chemischen Wirkprinzipien. Häufige Träger sind Zuckerglobuli, Alkohol- oder Wasserlösungen,
programmierbare Steine u.v.m. Grundsätzlich kann jede Materie als (Träger)substanz verwendet
werden.
System
ist ein Netzwerk von Bestandteilen, die miteinander eine funktionelle Einheit (Entität,
Wesen, Objekt) bilden. Dieses Netzwerk zeichnet sich durch seine Struktur (=Bestandteile und Merkmale)
und seine Organisation (=Beziehung zwischen den Systembestandteilen, damit es als Mitglied einer bestimmten
Klasse erkannt wird) aus. Weiters muss Resonanzfähigkeit zwischen den Systembestandteilen gegeben
sein.
Tensor
Einhandrute, wird als Hilfsmittel zur Verstärkung der intuitiven
Wahrnehmung eingesetzt (mittelbare intuitive Wahrnehmung)