Die folgenden Erfahrungsberichte stammen von Klientinnen meiner Praxis und Kursteilnehmerinnen.
Gearbeitet wurde mit
Organ-Votivobjekten,
die eine sehr spezielle Form von schamanischen
Kraftobjekten
darstellen. Diese Objekte sind händisch in sehr aufwendiger Arbeit hergestellt und magisch aufgerufen.
Instruktion für die "Pflege" der Organ-Votive war, das Objekt in die Hände zu nehmen,
hineinzuspüren, wie es sich anfühlt und was es braucht. Da alle Frauen, die hier berichten, über
eine umfassende Ausbildung im schamanischen Reisen verfügen, haben die meisten auch diese Möglichkeit
zur tieferen Kontaktaufnahme mit ihrem Organ genutzt.
Vanessa 29J. Organ-Votiv Blase
Problem: häufiges Harnlassen ca. 11x tägl.
Anliegen: Stärken der Blase
Zeitraum: 11 Wochen
Dauer je Sitzung: ca. 30 Minuten
Anzahl der Sitzungen: 10 Sitzungen
Erfahrungen bei der Organpflege:
Ich sehe die Blase sehr viel weinen. Das Bild der kleinen Vanessa taucht auf, welche sehr traurig ist und
auch viel weint, habe die Blase getröstet und gestreichelt. Ich habe von ihr die Aufgabe erhalten, meinen
Blasenbereich 1x wöchentlich mit Rosenöl einzureiben. Ab der vierten Sitzung musste ich nur noch
6-7x täglich Wasser lassen. Ich bekam auch die Anweisung, ein bestimmtes Buch über Liebe zu lesen.
Zum Schluss der Organpflege war es bei der Blase nicht mehr so trostlos und dunkel. Ich sah meist einen gelblichen
Farbton und hatte ein angenehmes Gefühl dabei.
Veränderungen:
Ich habe das Gefühl, dass ich meinen Willen mehr wahrnehmen und besser durchsetzen kann. Ich konnte jetzt
eine Beziehung beenden, in der ich mich nicht mehr wohlgefühlt habe, ohne die Richtigkeit der Entscheidung
anzuzweifeln. Ich genieße jetzt auch die Zeit, wo ich alleine bin, da ich nicht sofort zum Zweifeln
beginne.
Kommentar:
Emotional wird der Blase das Thema "Selbstbestimmung" und die Bach-Blüte Centaury zugeordnet.
Das Problem besteht darin, dass die (oft auch nur vermuteten) Wünsche der anderen über die eigenen
Bedürfnisse gestellt werden. Die Stärkung des Organ-Votivs Blase hatte bei Vanessa nicht nur Auswirkung
auf die physische Blase, sondern auch eine Stärkung der Fähigkeit zur Selbstbestimmung zur Folge.
Gabriele 54J. Organ-Votiv Milz
Problem: Starkes Grübeln und großer Appetit auf Süßigkeiten.
Anliegen: Grübeln beenden, Ernährung ändern
Zeitraum: 1,5 Jahre
Dauer je Sitzung: ca. 20 - 30 Minuten
Anzahl der Sitzungen: ca. 45 Sitzungen
Erfahrungen bei der Organpflege:
Spontan kam immer der selbe Bedarf, den meine Milz an mich hatte: liebevoll umarmt und gedrückt werden,
sie braucht Geborgenheit und von mir ans Herz genommen und angenommen zu werden.
Veränderungen:
Die Lust auf Zucker ist immer noch da, aber ich grüble nicht mehr und wenn, dann bemerke ich es und mache
etwas anderes. Der Kopf ist nicht mehr so dominant. Ich beginne mehr, meinem Gefühl zu vertrauen als
ausschließlich meinem Kopf. Das ist etwas ganz anderes und erfordert Ruhe.
Kommentar:
In der Traditionellen Chinesischen Medizin - TCM werden die Organe Milz-Pankreas, und Magen der Wandlungsphase
"Erde" oder "Mitte" zugeordnet. Imbalancen der Erde zeigen sich in einem erhöhten
Verlangen nach dem Geschmack "süß". Ein gesundes Organ (im Sinn der TCM) Milz-Pankreas
ermöglicht ein klares Durchdenken von etwas. Störungen zeigen sich im hin-und-her-wälzen von
Gedanken, ohne zu einem Ergebnis zu kommen = Grübeln.
Gudrun 35J. Organ-Votiv Nieren
Problem: kein unmittelbares körperliches Problem
Anliegen: Förderung der Nierenenergie während der Schwangerschaft
Zeitraum: Viereinhalb Monate
Dauer je Sitzung: 20-25 Minuten
Anzahl der Sitzungen: 11 Sitzungen (meist wöchentlich)
Erfahrungen bei der Organpflege, immer wiederkehrende Themen:
• Wärme: (aber kein direktes Sonnenlicht)
Auftrag, Nieren warmzuhalten. Oft wurden meine Hände, in denen ich die Nieren hielt, ganz warm.
• Wasser: Oft kamen Wasserfälle (mit z.T. warmem Wasser) oder Wassertröge vor, unter / in
die ich meine Nieren halten sollte. Auch im Tropenhaus befand ich mich, wo es nieselte. Oder in Waldgegenden.
Ich bekam auch den Auftrag zu Nierenwickel, die ich dann ein paar Mal machte.
Veränderungen:
Anfangs hatte ich oft Schmerzen in der Nierengegend, die schließlich weg waren. Und vor allem mein Trinkverhalten
hat sich wesentlich verändert: in den ersten Monaten der Schwangerschaft musste ich mich zu jedem Glas
zwingen und ich trank viel zu wenig. Nun habe ich keine Probleme mehr damit. Die Abneigung vor Wasser ist
verschwunden.
Kommentar:
Die Nieren beherbergen lt. TCM die Ahnenenergie. Diese wird bei der Frau besonders durch Schwangerschaft und
Geburt beansprucht.
Barbara 60J. Organ-Votiv Leber
Problem: Druck körperlich durch eine große Narbe im Bauchraum und psychische Spannung.
Anligen: Lösung meines inneren Druckes
Zeitraum der Organpflege: 1 Jahr, 4 Monate Durchschnittliche
Dauer je Sitzung: 20 Minuten
Anzahl der Sitzungen: ca 15 Sitzungen
Erfahrungen bei der Organpflege:
Ich hatte Probleme bei äußerer Unruhe mit der Konzentration. Meine Leber verlangte immer Massage
im Bereich des Gallenganges. Die Leber wurde während der Organpflege schwerer. Ich spürte ein zunehmendes
Pulsieren im Organ.
Veränderungen:
Besonders nach den ersten Sitzungen und bei äußerer relativer Ruhe fühlte ich mich wie gereinigt.
Ich konnte auch besser und klarer sehen und hören. Ich empfand anschließend laute Töne besonders
eindringend.
Sonstiges:
Was mir beim Ausfüllen des Fragebogens klar geworden ist, die Organpflege war wirkungsvoller, wenn ich
anschließend Ruhe hatte. Ich wurde auch immer etwas müde.
Kommentar:
Leber und Gallenblase werden in der TCM der Wandlungsphase "Holz" zugeordnet. Diese kontrolliert
Spannungszustände im Körper. In einer entspannten Leber kann sich das Blut besser sammeln und "zur
Ruhe" kommen. Die leichte Müdigkeit nach der Organpflege erklärt sich durch eine Entspannung
im Organ selber.
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Martha 46J.Organ-Votiv Gebärmutter
Problem: Gebärmutterzyste
Anliegen: Frage, was braucht die Gebärmutter.
Zeitraum: 4 Monate
Dauer der Sitzungen: ca. 30 Minuten
Anzahl der Sitzungen: ca. 10 - 12 mal
Erfahrung:
Sie hat in den ersten Sitzungen absolut keinen Kontakt mit mir aufgenommen, erst in den letzten 3 Sitzungen
erhielt ich Informationen. Diese waren sehr eindeutig formuliert (z.B. kein Bier mehr zu trinken), auch
wurde mir die trübe Stimmung der GBM eindeutig übermittelt. Ich hoffe, diesen Zugang weiter intensivieren
zu können und damit die Stimmungslage meiner GBM wieder entsprechend zu heben.
Veränderungen:
Körperlich: die Regelblutung war etwas leichter, länger.
Emotional: besseres Verständnis des Organs, die spürbare Frustration der Gebärmutter, die
Erkenntnis, woher dieser Frust und der Ärger stammt, und die bewusste Annahme der monatl. Regelblutung.
Mental: Die Gebärmutter zu lieben, zu verstehen und ihr die Wärme zu geben, die sie braucht.
Nachträglich zu meinem Bericht zur Organpflege möchte ich noch mitteilen, dass ich jetzt seit
Jahren das 1. Mal einen sehr zufriedenen Zustand habe, entgegen den sonstigen Depressionen. Ich bin ganz
begeistert von dieser positiven Wirkung.
Kommentar:
Interessant ist die deutliche Besserung im emotionalen Befinden. Einen Erklärungsansatz bietet das
griechische Wort für Uterus = Hystera`. Plato und Hypokrates brachten Probleme der Gebärmutter
mit emotional unausgewogenen Zuständen (Hysterie) in Zusammenhang. Hysterie in der Form lag bei Martha
allerdings keineswegs vor.