Reinkarnation bei Tieren
 
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Reinkarnation einer Löwin


Reinkarnation
Ausgehend vom schamanischen Weltbild das alles in der Schöpfung über einen gewissen Grad an Bewusstheit verfügt und einen Funken der Essenz, der wir alle entstammen, weiters, dass dieser Funken niemals erlischt und die Bewusstheit nach dem Tod des Körpers weiter besteht, ist das Konzept der Reinkarnation - der Wiederverkörperung dieses Funkens in einem neuen Körper ein durchaus naheliegendes Konzept. Sie wird sich wohl kaum je "wissenschaftlich" beweisen oder widerlegen lassen. Es ist nicht meine Absicht hier überzeugen zu wollen, lediglich meine Beobachtungen in diesem Fall zu schildern, als Anregung zum Nachdenken (oder zum zerpflücken wenn`s Spaß macht *gg*).



Schamanische Reise
2005 hatte ich in einer schamanischen Reise eine Begegnung mit dem Wesen einer Löwin. Die junge Löwin bat mich um Hilfe und zeigte mir ihr trauriges Schicksal. Ich sah, wie sie von einem offenen Lastwagen aus bis zur Erschöpfung gehetzt wurde. Sie lief links neben dem Lastwagen her und ein Mann schoss mit einem, nicht sehr großen Gewehr auf ihren Kopf. Er traf sie rechts vor dem Ohr und sie brach zusammen. Der LKW blieb stehen und einige Schwarze schleiften sie mit dem Respekt dem sie einem toten Kaninchen entgegen gebracht hätten auf die Ladefläche. Dort befanden sich schon andere Kadaver.
Ich spürte die Wut die im Wesen der Löwin auf die Menschen aufstieg - sie vermischte sich mit meiner eigenen Wut auf diese Menschen.
Szenenwechsel - ich sehe einen Schwarzen der die Knochen eines Löwenschädels in der Hand hält. Ich sehe in seinem Herzen dass er weiß dass der jungen Löwin Unrecht getan wurde und auch das er um ihre Wut auf die Menschen Bescheid weiß. Er nimmt Holzstücke und schraubt das Kiefer der Schädelknochen damit fest auseinander damit sie nicht mehr zubeißen kann, und bindet das Wesen der Löwin darin damit sie an ihm und den Jägern keine Rache nehmen kann. Er sperrt sie magisch ein in ihren eigenen Knochen und verarbeitet das Fell und den Schädel zu einer, dieser klassischen Raubtiertrophäen die Anfang des letzten Jahrhunderts noch ein Prestigesymbol vor dem offenen Kamin waren...

Ich tat daraufhin was zu tun war um das Wesen der Löwin zu befreien. Versuchte ihr gut zuzureden und sie zu überzeugen das nicht alle Menschen brutal, grausam und "das letzte" sind. Ich versprach ihr, wenn sie zu mir kommen möchte das ich ihr gerne die andere Seite der Menschen zeigen will. Antwort bekam ich keine darauf, hatte aber das Gefühl sie zieht es in Erwägung..
Das Angebot war meinerseits als Einladung an ein feinstoffliches Wesen gemeint, das sich gerne in meiner Wohnung heimisch fühlen solle. An einen physischen Besuch habe ich niemals gedacht da sich ein Haus in einer Wohnsiedlung wohl kaum für die Haltung eines Löwen eignet und eine mögliche Inkarnation in einem kleineren Körper kam mir damals nicht in den Sinn....


5 Jahre später - Vorgeschichte:
Ich hatte immer Katzen - kann mir ein Leben ohne Schnurren nicht vorstellen. Als nun 2010 meine alte Maine-Coon Kätzin immer schlimmer unter ihrem Nierenproblem litt und trotz bester Versorgung nur noch Haut und Knochen war, da war es an der Zeit ein Jungtier zu suchen.
Es sollte wieder eine Maine-Coon sein. Da meine Zeit als aktive Züchterin 20 Jahre zurück lag und ich niemanden mehr in der Szene kannte begann ich eine Suche im Web. Nach dutzenden Seiten und vielen Wochen der Suche sah ich das Bild eines Katerchens das mich sehr berührte.

JediBoscow (von Beverly Hills)
Jedi (Manitobas Nicolino)
Der kleine Kerl sah fast exakt so aus wie ein Kater, den ich vor über 20 Jahren für die Zucht gekauft habe, der aber einige Wochen nach dem Kauf an FIP verstorben ist.
Boscow war Ende der 80er Jahre als blau/weißer Maine-Coon eine absolute Rarität, selbst heute ist die Farbe nicht besonders häufig.

Jedi mag mich angesprochen haben durch die Farbe die mir sehr gefällt und auch wenn er sehr große körperliche Ähnlichkeit mit dem, lange verstorbenen Boscow hat, ob er es ist kann ich nicht sagen, dazu hatte ich Boscow nicht lange genug.

Im Juni 2010 übersiedelte Jedi zu mir und die Alte begann eine strenge, aber gerechte Erziehung. Nach wenigen Wochen war der "kleine" Kater von Größe und Gewicht der Alten jedoch haushoch überlegen und selbst harmlose Spielversuche waren zu anstrengend für sie. Ich musste also so schnell wie möglich einen robusten Gefährten für den ungestümen Jungkater auftreiben. Bei einem Züchter, nicht allzu weit entfernt sah ich das Foto einer äußerst originell gezeichneten Kätzin und nach einem langen Telefonat bezahlte ich die Anzahlung. Einige Tage später bekam ich den ersten Wochenbericht und war schockiert. Die Kleine war etwa ein Kilo zu leicht für ihr Alter und niemals für den Kater zum Spielen geeignet. Wir einigten uns auf ein Tier aus einem anderen Wurf und so konnte ich mir kurze Zeit später ein rot/weißes Mädchen abholen.


Nala

Von links nach rechts: Jedi, Shanty, Nala Die Namensfindung für die Kleine war wie von Geisterhand geführt. Ich wollte einen Namen haben mit zwei "a" oder "o" um ihn beim Rufen vom Jedi klar akustisch unterscheiden zu können. Es sollte eigentlich ein Göttinnennamen sein. Nach kurzer Suche landete ich auf einer umfangreichen Namensseite. Der Name "Nala" sprach mich außerordentlich an und erfüllte auch das gesetzte Kriterium. Der Name bedeutet Königin und Löwin - "nett" dachte ich mir, "genau das richtige für eine rote Kätzin".

Drei Wochen später, es war mein erster Besuch bei dem Züchter und ich sah erst vor Ort mit wie wenig Menschenkontakt die Kleinen aufwuchsen "gut, nicht zu ändern jetzt nehm ich sie auch, die bring ich schon hin". Die Kleine war sehr scheu aber nachdem ich ihr drei Mal ihren Namen ins Ohr geflüstert hatte fiel sie mir fast um den Hals. Die ersten drei Nächte im neuen Heim verbrachte sie auf meinem Kopfpolster um - die Nase in mein Ohr gesteckt - für den Weltrekord im Dauerschnurren zu üben.
Bereits am ersten Tag stellte ich zu meiner großen Freude fest dass die Kleine außerordentlich gut telepathisch begabt war und Botschaften "auf`s erste Wort" hin verstand und reagierte (selbe Eigenschaft wird von Löwenforschen auch den Löwen nachgesagt wie ich später nachgelesen habe).
Nala hatte heftigen Durchfall, normal kein Grund zur Besorgnis, das ist üblich bei einem Platzwechsel mit Futterumstellung (und der Züchter hatte eine äußerst eigenwillige Vorstellung von Katzenfütterung weshalb auch Nala sehr dünn war).
Am dritten Tag erwischte ich sie morgens am Klo bevor sie verscharren konnte und sah blutigen, schleimigen und sehr Übelriechenden Durchfall. Alarmiert packte ich Katze und Stuhlprobe und fuhr zur Tierärztin. Nach einigem hin und her überlegen und telefonieren mit dem Züchter entschloss ich mich Nala am Abend zurück zu bringen aus Angst das die Alte mit etwas angesteckt werden könnte, was sie nicht überlebt hätte. (Shanty starb im Sommer 2010 an Nierenversagen.)

Nala outet sich:
Wieder Zuhause begann ich mit Desinfektion. Nala kam aus dem Transportkorb, pflanzte sich in ihrer ganzen Winzigkeit vor mir auf, sah mir direkt in die Augen und begann mich wütend anzubrüllen (das war nicht zu verwechseln mit einem verängstigten miauen). Das, was sie mir zu sagen hatte kam, was ich bis dahin noch nie in der Form mit einem Tier erlebt habe, kristallklar verbal rüber.

Das kannst du nicht machen!
WIR HATTEN EINE VEREINBARUNG!!
DU HAST ES  V E R S P R O C H E N !!!

Ich war ziemlich erstaunt, verwirrt und ratlos. Was hab ich wem versprochen? An die Reisebekanntschaft der Löwin dachte ich zu dem Zeitpunkt lange nicht mehr. Ich entschloss mich daraufhin jedoch sie vorerst nicht zurück zu bringen da sie bereits drei Tage mit der Alten Kontakt gehabt hat, und es ohnehin zu spät gewesen wäre.
Erst eine Weile später hat es bei mir langsam gedämmert das da eine Kätzin mit dem Namen "Löwenkönigin" in meiner Wohnung sitzt und darauf besteht ich hätte sie eingeladen.


Körperliche Zeichen:
In meiner schamanischen Ausbildung lernte ich das eine Wesenheit normalerweise körperliche Merkmale der letzten Inkarnation zeigt und so begann ich Ausschau danach zu halten. Das Auffälligste ist ihr Fell. Ihre Eltern und alle Geschwister sind von klarem Rot. Es kommt bei roten Katzen schon vor das sie einzelne schwarze Stichelhaare im Pelz haben, Nala hat so viele davon das besonders ihre Pfoten aussehen als wären sie schmutzig. Der Farbton ist dem Sandbraun einer Löwin so ähnlich wie es das Genpool einer Maine-Coon nur irgendwie zulässt.
Die Augen, die bei der Maine-Coon offen und eher rundlich sind laufen bei ihr stark Mandelförmig in die Augenwinkel aus (muss ich noch erwähnen das weder Eltern noch Geschwister diese Augenform haben?).
Auch die Form ihrer Ohren ist so rund wie ich es bei einer Coon noch selten gesehen habe. (Als ehemalige Züchterin und Zuchtwart des Vereins wurde mein Blick sehr gründlich auf die Feinheiten des Rassestandards geschult...)
Für das letzte der körperlichen Zeichen muss ich ein wenig ausholen. Nala war im ersten Lebensjahr ständig krank. Kaum war der Durchfall nach einigen Wochen einigermaßen überstanden bekam sie eine Erkältung die sich schlimm entwickelte und für deren Behandlung sie über drei Monate lang Antibiotika und Cortison bekommen musste. Dadurch blieb sie viel zu klein und wiegt mit einem Jahr nur 3,9 Kg (ihren genetischen Anlagen entsprechend müsste sich mindestens 5 Kg wiegen). Schon vor Beginn der Erkältung zeigte sie ein ständiges zucken mit dem Kopf und häufiges kratzen am rechten Ohr. Nach wiederholter Tierärztlicher Untersuchung gibt es dafür keinen ersichtlichen Grund wie Ohrmilben, Augenentzündung, Zahnprobleme. Erst vor kurzem fiel mir ein das die Löwin ja von rechts in den Kopf erschossen wurde - eine körperliche Erinnerung?


Psychisch:
Nala hat sich von Anfang an hervorragend im Rudel sozialisiert. Menschen gegenüber ist sie selbst heute mit einem Jahr noch sehr zurückhaltend, sie hängt aber mit inbrünstiger Zuneigung und hohem Vertrauen an mir.
Jedi verhält sich ihr gegenüber oft sehr grob und setzt beim Raufen sein volles Kampfgewicht von 6,6 Kg ein. Selbst als sie noch kleiner war und der Gewichtsunterschied noch größer hatte sie nie Angst gezeigt, auch wenn er sie sehr grob misshandelt hat. Sie verhält sich mit einer Selbstsicherheit als wäre sie diejenige die größer ist und hat mittlerweile eine Technik den, um fast drei Kilo schwereren Kater jederzeit auszuhebeln. Ihre Angriffstechnik ist sehr effizient. Während die meisten Katzen beim spielerischen Raufen irgendwohin beißen springt sie immer gezielt an die Kehle oder in den Nacken. Ihre Angriffe sind blitzschnell und sie liebt die Überraschung. So liebt sie es auch mir, wenn ich am Computer sitze, überraschend in den Nacken zu springen. Nicht um zu beißen sondern um laut schnurrend kurz ihren Kopf an meinem Ohr zu reiben und schnell wieder zu verschwinden.

Wenn Jedi sie aus Jux in ihr Hinterteil beißt (was er gerne tut) dann muss er damit büßen von ihr attackiert zu werden bis sie ihn in die Defensive gedrängt hat. Ein lustiger Anblick - Darling gegen Grobiath!

Eine kleine Anekdote dazu. Keine 48 Stunden nach der Kastration von Nala höre ich miauen aus dem Nebenraum. Schlimme Befürchtungen tauchen auf von einem großen, groben Kater der eine arme, frischoperierte, verletzte Kätzin quält und ich eile schnellstens zu Hilfe. Was ich zu sehen bekomme ist ein verängstigter Teddibär der auf seinem fetten Hintern sitzt, mit den riesen Tatzen zur Abwehr in der Luft herumfuchtelt und von einem singenden, kleinen roten Raubtier umkreist wird das Sekunden später eine Lücke in seiner Deckung entdeckt und ihm so heftig an die Gurgel springt das er rücklings umfällt.
"Ok, die Kleine kann wieder für sich selber sorgen"



Hier noch ein paar Bilder:
zum Vergleich der Augen und Fellfarbe mit Löwin und Ohrenform mit einer typischen Maine-Coon.

Afrikanische Löwin Bild von www.gratis-foto-download.de/ Nala Jedi

Zum Schluss:
Bevor Spekulationen auftauchen über Dinge hinein interpretieren die man sehen will - ich hatte bisher in meinem Leben (die Jungtiere mitgerechnet) wohl um die 50 Katzen. Einige an denen ich besonders hing und die ich sehr gerne wieder eingeladen hätte die aber niemals wieder in physischer Form aufgetaucht sind. Die Beobachtungen die ich mit Nala gemacht habe, entspringen nicht dem zwanghaften Bedürfnis nach "Eso-Erlebnissen" und besonderem. Ich hätte Nala auch ohne irgendwelche Zeichen geliebt, einfach als die wunderbare Katze die sie ist.
Schließlich ist jede Katze etwas besonderes!
Die Fülle der Beobachtungen war für mich sehr interessant und so schrieb ich sie auf um sie zu teilen.

Nachtrag:
3 Jahre später - Nala wiegt inzwischen 6,2 Kg und Jedi`s Manieren sind die eines perfekten Gentlemans (vermutlich aus Überlebensinstinkt *lol*)


Videoclips: (Internet Explorer erforderlich)
Katzenwäsche
Jedi und Nala raufen


Dieser Artikel wird, wenn er nicht mehr unter der Rubrik Aktuell verlinkt ist auf der Übersichtsseite Schamanismus zu finden sein.

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